Unbesetzte Stellen suchen Azubis – Ministerin Ernst und Minister Steinbach besuchen die hilzinger GmbH

Bildungsministerin Britta Ernst und Arbeitsminister Jörg Steinbach haben am 28. September gemeinsam die hilzinger GmbH in Angermünde besucht. Das seit 1992 in der Uckermark ansässige Unternehmen, das zur hilzinger Unternehmensgruppe gehört, fertigt am Standort Angermünde vornehmlich Kunststoff-Fenstersysteme. Seit 1997 bildet die Firma Lehrlinge aus. Im bereits begonnenen Ausbildungsjahr konnte jedoch bislang erst einer von vier zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen besetzt werden. Im Rahmen der Kampagne „Brandenburg will Dich! Hier hat Ausbildung Zukunft.“ haben der Arbeitsminister und die Bildungsministerin für die duale Ausbildung geworben.  

Um möglichst vielen jungen Menschen im bereits begonnenen Ausbildungsjahr noch einen Start in die Ausbildung zu ermöglichen, hat das Brandenburger Bündnis für Gute Arbeit gerade erst bekräftigt, das Zeitfenster hierfür über Ende September hinaus zu verlängern. Die Partner vereinbarten in der Fortschreibung des „Brandenburgischen Ausbildungskonsenses“ zudem, Nachvermittlungsaktionen zu intensivieren. Jugendliche, die aktuell noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, sollten sich beispielsweise an die Berufsberatung der Jugendberufsagenturen und an die brandenburgischen Wirtschaftskammern wenden. Dort erhalten sie konkrete Angebote für betriebliche Ausbildungsplätze sowie Beratung und Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf. 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Das duale System ist ein sehr gefragtes Modell der Berufsausbildung. Mit der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule werden den Auszubildenden für ihre berufliche Zukunft viele Chancen eröffnet bis hin zur Selbständigkeit. Die Oberstufenzentren als berufliche Schulen sind starke Partner in der dualen Ausbildung. Weil die Auszubildenden für unser aller Zukunft so wichtig sind, arbeiten wir stetig an der Qualität der beruflichen Schulen, wir arbeiten in der Lernortkooperation intensiv mit den Unternehmen, wie mit der hilzinger GmbH, zusammen und treiben die Digitalisierung weiter voran.“ 

Arbeitsminister Jörg Steinbach: „Auch wenn das Ausbildungsjahr schon begonnen hat, bestehen noch sehr gute Chancen, eine Lehrstelle zu bekommen. Viele attraktive Ausbildungsplätze sind noch immer unbesetzt – das hat uns unser heutiger Besuch bei der hilzinger GmbH in Angermünde einmal mehr gezeigt. Die Verlängerung des Einstiegsfensters bis Ende Oktober wird hoffentlich für viele die nötige Brücke in ein Ausbildungsverhältnis sein. An die Jugendlichen, die noch eine Lehrstelle suchen, kann ich nur appellieren, diese Möglichkeit zu nutzen und sich zu bewerben. Aber auch die Betriebe sollten in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen. Denn die Auszubildenden von heute sind die dringend benötigten Fachkräfte von morgen.“ 

Die hilzinger GmbH besteht am Standort Angermünde seit 1992. Sie gehört zur international aufgestellten hilzinger Unternehmensgruppe, die Standorte in Deutschland, Frankreich und Tschechien unterhält. Die Firma zählt zu den Marktführern im Bereich der Fertigung von Fenstern und Türen aus verschiedensten Materialien von Holz bis Kunststoff-Aluminium. In Angermünde werden überwiegend Kunststoff-Fenstersysteme hergestellt. 

Die Unternehmensgruppe hat insgesamt 1.300 Beschäftigte, gut 80 sind es in Angermünde. In diesem Sommer haben insgesamt 22 Auszubildende ihre Lehre in der Unternehmensgruppe abgeschlossen. Ausbildungsberufe sind Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Maschinen- und Anlagenführer/in, Bürokaufmann/-frau und Industriekaufmann/-frau. In Angermünde hat aktuell Kaufmann für Büromanagement seine Ausbildung begonnen, drei Ausbildungsplätze konnten noch nicht besetzt werden (1 Kaufmann/-frau für Büromanagement, 2 Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik).


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