Qualifizierung von Seiteneinsteigern

Fortbildungen

Für Lehrkräfte, die ohne Befähigung für ein Lehramt bereits im Schuldienst des Landes Brandenburg eingestellt sind, gilt – wie für alle anderen Lehrkräfte – das Recht auf und die Pflicht zur Fortbildung. Sie können alle Angebote der staatlichen Lehrkräfte-Fortbildung nutzen. Bei Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger in den Beruf als Lehrkraft soll sie insbesondere der Qualifizierung im pädagogischen und didaktischen Bereich dienen. Darüber hinaus gibt es speziell für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger konzipierte Fortbildungs-Maßnahmen.

Pädagogische Grundqualifizierung

Die pädagogische Grundqualifizierung richtet sich an Lehrkräfte, die die Voraussetzungen für den Erwerb der Befähigung für ein Lehramt nicht erfüllen, jedoch über eine hohe fachliche Expertise für die Erteilung des Fachunterrichtes in der Schule erfüllen und bei denen die Entfristung des bestehenden Arbeitsverhältnisses vorgesehen ist. Die Fortbildung umfasst insgesamt einen zeitlichen Umfang von 200 Stunden (einschl. 75 Stunden Selbststudium) über die Dauer eines Schuljahres. Dafür infrage kommende Lehrkräfte werden von ihrem zuständigen Staatlichen Schulamt über eine Teilnahmemöglichkeit und das Nähere zu diesem Fortbildungsangebot informiert.

Ausbilderin/Ausbilder in der pädagogischen Grundqualifizierung gesucht

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sucht  für die Ausbildung von Lehrkräften ohne Lehramtsbefähigung, die auf ihre Tätigkeit als Lehrerin bzw. Lehrer in einer dreimonatigen Grundqualifizierung vorbereitet werden sollen, Ausbilderinnen bzw. Ausbilder in der pädagogischen Grundqualifizierung für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger im Schuldienst.

Bewerbungsfrist ist der 12. Juni 2018:
Interessenbekundung zur Abordnung/Ausschreibung

Schulpädagogische Grundqualifizierung beim WiB e.V.

Der WiB e.V. (Institut zu Weiterqualifizierung im Bildungsbereich an der Universität Potsdam) bietet  für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger einen Kurs Schulpädagogische Grundqualifizierung an. Der Kurs kann nach einer erfolgreichen Teilnahme als geeignete pädagogische Fortbildung für die Zulassung zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst anerkannt werden. Die Anmeldung erfolgt beim WiB e.V. (Institut zu Weiterqualifizierung im Bildungsbereich an der Universität Potsdam).

Dieses Fortbildungsangebot richtet sich ausschließlich an Lehrkräfte, die

  • ohne Lehramtsbefähigung in den brandenburgischen Schuldienst an einer Oberschule, einer Gesamtschule oder an einem Oberstufenzentrum eingestellt worden sind,
  • in mindestens zwei Unterrichtsfächern (Mangelfächer oder -fachrichtungen) entsprechend ihres Studienabschlusses unterrichten und sich auch weiterhin in einem Beschäftigungsverhältnis mit dem Land Brandenburg befinden werden,
  • einen universitären Hochschulabschluss (Master, Diplom, Magister) nachweisen, der den Einsatz in mindestens zwei Fächern (Bedarfsfächer oder -fachrichtungen) gestattet und der in der schulischen Praxis auch so erfolgt oder einen Fachhochschulabschluss (Master, Diplom) nachweisen, sofern der Erwerb des Lehramtes für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer) angestrebt wird und
  • die fachwissenschaftlichen Studienleistungen nachweisen, die im Wesentlichen den fachwissenschaftlichen Anteilen eines lehramtsbezogenen Studiums für zwei Fächer entsprechen.

Kurs „Schulpädagogische Grundqualifizierung“


Berufsbegleitender Vorbereitungsdienst

Lehrkräfte, die ohne Befähigung für ein Lehramt bereits im Schuldienst des Landes Brandenburg eingestellt sind und in mindestens zwei Unterrichtsfächern entsprechend ihres Studienabschlusses unterrichten, können zur Abdeckung des Unterrichtbedarfs mit dem Ziel qualifiziert werden, die Befähigung für ein Lehramt zu erhalten. Sie können über 24 Monate berufsbegleitend den Vorbereitungsdienst absolvieren, der mit der Zweiten Staatsprüfung abschließt und zur Ausübung des Berufs als Lehrerin oder Lehrer befähigt. Der  Erwerb einer Lehramtsbefähigung ist für Lehrkräfte  mit einem nicht lehramtsbezogenen Hochschulabschluss im Brandenburgischen Lehrerbildungsgesetz (§ 7 Absatz 1) und der Lehrkräfteausbildungs- und Prüfungsverordnung geregelt.

Plätze für den berufs­begleitenden Vorbereitungsdienst werden ausschließlich als Sondermaßnahme ausgeschrieben und sind u.a. abhängig von:

  • freien Ausbildungskapazitäten und
  • dem Bedarf, der sich perspektivisch aus der notwendigen Abdeckung des Unterrichts ergibt, erwartungsgemäß für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit einer Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I, Lehramt für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer) sowie Lehramt für Förderpädagogik.

Die Entscheidung über die Zulassung für den berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst ist in der  Lehrkräfteausbildungs- und Prüfungsverordnung (§ 7) geregelt. Erst wenn alle Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind, ist eine Teilnahme am berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst im Rahmen der jeweiligen Ausschreibung möglich. Freibleibende Plätze können an Lehrkräfte von anerkannten Ersatzschulen vergeben werden. Bei einer Übernachfrage besteht allerdings kein Anspruch auf Teilnahme.


Voraussetzungen für die Zulassung zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst

Voraussetzung für die Zulassung zum berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst für ein Lehramt ist ein einschlägiger nicht lehramtsbezogener Hochschulabschluss (Master, Magister, Diplom). Ein Bachlorabschluss, der Abschluss einer Berufsausbidung oder Meisterprüfung ist nicht ausreichend.

Dabei müssen die Inhalte des absolvierten Studiums im Wesentlichen den fachwissenschaftlichen Anteilen eines lehramtsbezogenen Studiums für zwei Fächer entsprechen (im ersten Fach in der Regel drei Viertel, im zweiten Fach in der Regel die Hälfte). Dies bedeutet, dass die gesamte Breite eines Lehramtsstudiums (abgesehen von der Didaktik) auch in den absolvierten Studien der Bewerber für den Vorbereitungsdienst enthalten sein muss. Dies lässt sich anhand der Fachprofile der Lehrerbildung, die von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht wurden, nachvollziehen. Dabei ist jeweils durch den Vergleich des absolvierten Studiums mit den Fachprofilen der Lehrerbildung zu prüfen, ob in den in den beiden Fächern die gesamte Breite eines Lehramtsstudiums abgebildet wird.

  • Beispiel Mathematik: Wenn ein ausschließliches Studium von Algebra im absolvierten Studium vorliegt, aber keine fachwissenschaftlichen Leistungen in Geometrie, Analysis, Stochastik und in der angewandten Mathematik, entspricht das absolvierte Studium nicht der Breite eines Lehramtsstudiums im Fach Mathematik.
  • Beispiel Deutsch: Wenn ausschließlich fachwissenschaftliche Leistungen in der Sprachwissenschaft vorliegen, aber keine in der Literaturwissenschaft, entspricht das absolvierte Studium nicht der Breite eines Lehramtsstudiums im Fach Deutsch.

Folgende Anlagen können für die Analyse genutzt werden:
Anlage 3 Angaben zum Hoch- oder Fachhochschulabschluss
Anlage 3.1 Zuordnung zum beantragten 1. Fach
Anlage 3.2 Zuordnung zum beantragten 2. Fach
Anlage 3.3 Zuordnung Promotion
Fachprofile der Lehrerbildung (KMK-Beschluss)

Für den Umfang Ihres Studiums gelten folgende Richtwerte, die nicht unterschritten werden sollten, bei einer Bewerbung für das:

Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit der Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I:
im ersten Fach ca. 54 Leistungspunkte (36 Semesterwochenstunden) und
im zweiten Fach ca. 36 Leistungspunkte (24 Semesterwochenstunden).

Lehramt für die Sekundarstufe I und II mit der Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II:
im ersten  Fach ca. 61 Leistungspunkte (41 Semesterwochenstunden) und
im zweiten Fach ca. 41 Leistungspunkte (27 Semesterwochenstunden).

Lehramt für Förderpädagogik

  • für das allgemeinbildende Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 54 Leistungspunkte (36 Semesterwochenstunden
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 36 Leistungspunkte (24 Semesterwochenstunden).
  • für das Fach Förderpädagogik, inkl. der allgemeinen Förder- und Inklusionspädagogik und zwei sonderpädagogischer Fachrichtungen,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 90 Leistungspunkte (60 Semesterwochenstunden), wovon ca. 30 Leistungspunkte (20 Semesterwochenstunden) auf die allgemeine Förder- und Inklusionspädagogik sowie insgesamt ca. 60 Leistungspunkte (40 Semesterwochenstunden) auf die zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen entfallen
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 60 Leistungspunkte (40 Semesterwochenstunden), wovon ca. 20 Leistungspunkte (13 Semesterwochenstunden) auf die allgemeine Förder- und Inklusionspädagogik sowie insgesamt ca. 40 Leistungspunkte (27 Semesterwochenstunden) auf die zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen entfallen.

 Lehramt für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer)

  • für das berufliche Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 68 Leistungspunkte (45 Semesterwochenstunden)
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 45 Leistungspunkte (30 Semesterwochenstunden)
  • für ein weiteres allgemeinbildendes Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 68 Leistungspunkte (45 Semesterwochenstunden)
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 45 Leistungspunkte (30 Semesterwochenstunden).

Neben den vorab genannten Voraussetzungen muss auch der Unterrichtseinsatz während der Ausbildungsdauer in der dem angestrebten Lehramt entsprechenden Schulform und in der ausgeschriebenen und studierten Fächerkombination im Land Brandenburg erfolgen.  Eine entsprechende Bestätigung des zuständigen staatlichen Schulamtes oder ggf. des Schulträgers einer Ersatzschule ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen (Anlage 1a) bzw. 1b). Das zuständige staatliche Schulamt oder ggf. der Schulträger einer anerkannten Ersatzschule müssen bei befristeter Beschäftigung zusätzlich die Erklärung der beabsichtigten unbefristeten Beschäftigung bescheinigen. 

Zweite Staatsprüfung

Lehrkräfte, die ohne Befähigung für ein Lehramt bereits im Schuldienst des Landes Brandenburg eingestellt sind und in mindestens zwei Unterrichtsfächern entsprechend ihres Studienabschlusses unterrichten, können unter folgenden Voraussetzungen die Zweite Staatsprüfung ablegen:

  • 24 Monate berufsbegleitender Vorbereitungsdienst
  • Arbeitsvertrag als Lehrkraft mit dem Staatlichen Schulamt bleibt bestehen, Ausbildung erfolgt an der Schule im Rahmen der arbeitsvertraglichen Unterrichtsverpflichtung in den jeweiligen Ausbildungsfächern, theoretische Ausbildung erfolgt in den Studienseminaren,
  • Durchführung der Staatsprüfung mit zwei Unterrichtsproben und einer mündlichen Prüfung am Ende der Ausbildung
Ausschreibungen und Bewerbungsunterlagen

Derzeit keine Ausschreibung. Folgt demnächst.

In den nachfolgenden Formularen für die Bewerbung finden Sie alle wichtigen Hinweise zur Zusammenstellung Ihrer Unterlagen. Achten Sie darauf, dass Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig sind (s. vorgegebene Anlagen im Formular „Bewerbungsschreiben“). Die Zeugnisse vom Master, Magister, Diplom und vom Abitur sind als beglaubigte Kopien beizulegen. Denken Sie bitte daran, Ihren Lebenslauf zu unterschreiben. Bitte heften Sie alle im Bewerbungsschreiben genannten Anlagen in der angegebenen Reihenfolge mit einem Heftstreifen (Aktendulli) zusammen. Beim Bearbeiten der Anlagen 3.1 und 3.2 benötigen Sie für die Spalte 1 der Tabelle die Fachprofile der Lehrerbildung, sie sind ebenfalls beigefügt.

Unaufgeforderte Bewerbungen vor Veröffentlichung einer Ausschreibung können nicht berücksichtigt werden. Nach Ausschreibung sind Bewerbungen auf dem Dienstweg über das zuständige staatliche Schulamt an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Referat 36, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam zu richten – bei einer Tätigkeit an einer anerkannten Ersatzschule über den Schulträger. Dafür sind die jeweilig unten stehenden Anlagen, die erst nach Veröffentlichung der Ausschreibung jeweils bekannt gegeben werden, beizufügen. Beachten Sie dabei die Dauer des Postweges, so dass ein fristgerechter Eingang gewahrt werden kann.

Um stets auf dem aktuellen Stand von Ausschreibungen zu sein, empfiehlt es sich, den Newsletter des Amtsblattes des MBJS bestellen. Er wird umgehend nach Erscheinen per Mail zugesandt.

Bewerbungsunterlagen samt Anlagen:
Bewerbungsschreiben (Schule in öffentlicher Trägerschaft)
Anlage 1a Schule in öffentlicher Trägerschaft
Bewerbungsschreiben (anerkannte Ersatzschule)
Anlage 1b anerkannte Ersatzschule
Anlage 2 Angaben zu einer vorherigen Bewerbung (berufsbegl. VD)
Anlage 3 Angaben zum Hoch- oder Fachhochschulabschluss
Anlage 3.1 Zuordnung zum beantragten 1. Fach
Anlage 3.2 Zuordnung zum beantragten 2. Fach
Anlage 3.3 Zuordnung Promotion
Fachprofile der Lehrerbildung (KMK-Beschluss)


Besonderer Zugang Vorbereitungsdienst (24 Monate)

Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern mit einem nicht lehramtsbezogenen Magister-, Master- oder Diplomabschluss, die nicht im Schuldienst des Landes Brandenburg eingestellt sind, kann ein besonderer Zugang zum Vorbereitungsdienst gewährt werden.

Bewerbungen für den besonderen Zugang zum Vorbereitungsdienst sind nur schriftlich und nur nach Ausschreibung möglich. Diese Plätze werden ausschließlich als Sondermaßnahme ausgeschrieben und sie u.a. abhängig von:

  • freien Ausbildungskapazitäten und
  • dem Bedarf, der sich perspektivisch aus der notwendigen Abdeckung des Unterrichts ergibt, erwartungsgemäß für das Lehramt für die Sekundarstufen I und II (allgemeinbildende Fächer) mit einer Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I, Lehramt für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer) sowie Lehramt für Förderpädagogik.

Ausschreibung für Seiteneinsteiger

Bewerbung bis 8. Juli 2018:

Ausschreibung für die Einstellung von Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen ohne lehramtbezogenen Studienabschluss in den Vorbereitungsdienst für Lehrämter des Landes Brandenburg zum 01.02.2019

Um stets auf dem aktuellen Stand von Ausschreibungen zu sein, empfiehlt es sich, den Amsblatt-Newsletter des MBJS bestellen. Er wird umgehend nach Erscheinen per Mail zugesandt.

Anmeldung zum Newsletter: Amtsblatt des MBJS

Voraussetzung für den besonderen Zugang zum Vorbereitungsdienst

Voraussetzung für den besonderen Zugang zum Vorbereitungsdienst für ein Lehramt ist ein einschlägiger nicht lehramsbezogener  Hochschulabschluss (Master, Magister, Diplom). Ein Bachelorabschluss, der Abschluss einer Berufsausblidung oder Meisterprüpfung ist nicht ausreichend. 

Dabei müssen die Inhalte des absolvierten Studiums im Wesentlichen den fachwissenschaftlichen Anteilen eines lehramtsbezogenen Studiums für zwei Fächer entsprechen (im ersten Fach in der Regel drei Viertel, im zweiten Fach in der Regel die Hälfte). Dies bedeutet, dass die gesamte Breite eines Lehramtsstudiums (abgesehen von der Didaktik) auch in den absolvierten Studien der Bewerber für den Vorbereitungsdienst enthalten sein muss. Dies lässt sich anhand der Fachprofile der Lehrerbildung, die von der Kultusministerkonferenz (KMK) veröffentlicht wurden, nachvollziehen. Dabei ist jeweils durch den Vergleich des absolvierten Studiums mit den Fachprofilen der Lehrerbildung zu prüfen, ob in den in den beiden Fächern die gesamte Breite eines Lehramtsstudiums abgebildet wird.

  • Beispiel Mathematik: Wenn ein ausschließliches Studium von Algebra im absolvierten Studium vorliegt, aber keine fachwissenschaftlichen Leistungen in Geometrie, Analysis, Stochastik und in der angewandten Mathematik, entspricht das absolvierte Studium nicht der Breite eines Lehramtsstudiums im Fach Mathematik.
  • Beispiel Deutsch: Wenn ausschließlich fachwissenschaftliche Leistungen in der Sprachwissenschaft vorliegen, aber keine in der Literaturwissenschaft, entspricht das absolvierte Studium nicht der Breite eines Lehramtsstudiums im Fach Deutsch.

Folgende Anlagen können für die Analyse genutzt werden:
Anlage 1 Angaben zum Hoch- oder Fachhochschulabschluss
Anlage 1.1 Zuordnung zum beantragten 1. Fach
Anlage 1.2 Zuordnung zum beantragten 2. Fach
Anlage 1.3 Zuordnung Promotion
Fachprofile der Lehrerbildung (KMK-Beschluss)

Für den Umfang Ihres Studiums gelten folgende Richtwerte, die nicht unterschritten werden sollten, bei einer Bewerbung für das:

Lehramt für die Sekundarstufen I und II mit der Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe I:
im ersten Fach ca. 54 Leistungspunkte (36 Semesterwochenstunden) und
im zweiten Fach ca. 36 Leistungspunkte (24 Semesterwochenstunden).

Lehramt für die Sekundarstufe I und II mit der Schwerpunktbildung auf die Sekundarstufe II:
im ersten  Fach ca. 61 Leistungspunkte (41 Semesterwochenstunden) und
im zweiten Fach ca. 41 Leistungspunkte (27 Semesterwochenstunden).

Lehramt für Förderpädagogik

  • für das allgemeinbildende Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 54 Leistungspunkte (36 Semesterwochenstunden
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 36 Leistungspunkte (24 Semesterwochenstunden).
  • für das Fach Förderpädagogik, inkl. der allgemeinen Förder- und Inklusionspädagogik und zwei sonderpädagogischer Fachrichtungen,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 90 Leistungspunkte (60 Semesterwochenstunden), wovon ca. 30 Leistungspunkte (20 Semesterwochenstunden) auf die allgemeine Förder- und Inklusionspädagogik sowie insgesamt ca. 60 Leistungspunkte (40 Semesterwochenstunden) auf die zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen entfallen
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 60 Leistungspunkte (40 Semesterwochenstunden), wovon ca. 20 Leistungspunkte (13 Semesterwochenstunden) auf die allgemeine Förder- und Inklusionspädagogik sowie insgesamt ca. 40 Leistungspunkte (27 Semesterwochenstunden) auf die zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen entfallen.

 Lehramt für die Sekundarstufe II (berufliche Fächer)

  • für das berufliche Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 68 Leistungspunkte (45 Semesterwochenstunden)
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 45 Leistungspunkte (30 Semesterwochenstunden)
  • für ein weiteres allgemeinbildendes Fach,
    - wenn es als Erstfach angegeben wurde ca. 68 Leistungspunkte (45 Semesterwochenstunden)
    - wenn es als Zweitfach angegeben wurde ca. 45 Leistungspunkte (30 Semesterwochenstunden).
Antragsunterlagen für den besonderen Zugang zum Vorbereitungsdienst

Der Bewerbung sind folgende Antragsunterlagen beizufügen:

  1. Zeugnis des Diploms, Magisters oder Masters (beglaubigte Kopie, beglaubigte Übersetzung bei ausländischen Abschlüssen),
  2. dem Abschluss (den Abschlüssen) zugehörige Studienordnung(en),
  3. Angaben zur universitären Hochschulprüfung  bzw. zur Fachhochschulprüfung (Anlagen 1  bis 1.3 der Bewerbungsunterlagen),
  4. Diploma-Supplement, Nachweise für besuchte Lehrveranstaltungen aus dem Studienbuch, Vorlesungsscheine, Bestätigungen etc. (Kopie),
  5. Lebenslauf mit Unterschrift,
  6. von Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Mitgliedsstaates besitzen, sind vorzulegen
    • amtlich beglaubigte Kopie des Passes und
    • gültiger Aufenthaltstitel,
  1. Abiturzeugnis (beglaubigte Kopie),
  2. Erklärung Gesundheitszustand (Anlage 2 der Bewerbungsunterlagen) sowie
  3. Erklärung zu Straf- und Ermittlungsverfahren (Anlage 3 der Bewerbungsunterlagen)

Ansprechpartner für Fragen zum Bewerbungsverfahren ist Herr Michael Schönfelder, Tel.: (0331) 866-3638, E-Mail: michael.schoenfelder@mbjs.brandenburg.de.

Anlagen zu den Antragsunterlagen:
Anlage 1 Angaben zum Hoch-/FH-Abschluss
Anlage 1.1 Zuordnung zum beantragten 1. Fach
Anlage 1.2 Zuordnung zum beantragten 2. Fach
Anlage 1.3 Zuordnung Promotion
Anlage 2 Selbstauskunft zur gesundheitlichen Eignung
Anlage 3 Selbstauskunft über anhängige Straf- oder Ermittlungsverfahren



Organigramm / Anschrift

Organigramm

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Heinrich-Mann-Allee 107 (Haus 1/1a)
14473 Potsdam
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