Individual- und Vereinssport

Aufgrund der landesweit stark steigenden Infektionszahlen gelten seit 24. November 2021 in Brandenburg weitergehende Einschränkungen für den Sport: Die 2G-Zutrittsgewährung im Rahmen des Publikumsverkehrs wurde deutlich ausgeweitet und gilt nunmehr u.a. auch auf und in allen Sportanlagen einschließlich Schwimmhallen zwingend – erfasst sind alle Outdoor- und Indoor-Sportanlagen. Der Zutritt zu den Sportanlagen in Brandenburg kann damit nur folgenden Personen gewährt werden:

  • Geimpften und Genesenen,
  • Kindern unter 12 Jahren sowie
  • Jugendlichen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Testnachweis und
  • Personen ohne Impfempfehlung ebenfalls mit Testnachweis.

Dafür braucht es weder draußen noch in den Innenräumen Abstandregeln und Maske und die Personenzahl ist nicht begrenzt.  Für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter – z.B. für Sportveranstaltungen mit Zuschauern – gilt ebenfalls ein verpflichtendes 2G-Zutrittsmodell.

 Wichtig: Für einige Bereiche der Daseinsvorsorge sowie für bestimmte öffentliche Einrichtungen ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells ausgeschlossen. Das betrifft insbesondere Kitas und Schulen, nicht mehr hingegen Schwimmbäder und Freibäder.

2G-Regel Pflicht für Sporttreibende auf Sportanlagen

Die sogenannte 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 12 Jahren und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Testnachweis) gilt für Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen (einschließlich Schwimmbädern) sowohl unter freiem Himmel als auch in geschlossenen Räumen. Mit der Ausweitung des 2G-Modells auch auf Sportanlagen unter freiem Himmel sind diese Betreiberinnen und Betreiber nun ebenfalls verpflichtet, auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und Aufenthalts aller Personen,
  • die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;
  • die Anbringung eines deutlich erkennbaren Hinweises im Zutrittsbereich, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird,
  • die Erfassung der Personendaten aller Sportausübenden in einem Kontaktnachweis.

Abstandsgebot, Maskenpflicht und Personenobergrenzen entfallen.

Die Zutrittsgewährung nach 2G, der entsprechende Hinweis sowie die Kontaktdatenerfassung gelten wie bisher nicht für den Reha-Sport, den Schulbetrieb, die Kindertagesbetreuung sowie den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader.

2G: Testnachweis nur für 12- bis 17-Jährige (Schul-Testung reicht aus)

Von der 2G-Zutrittsgewährung sind auch Kinder bis zum 12. Geburtstag und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag erfasst. Kinder bis einschließlich 11 Jahre benötigen keinen auf sie ausgestellten Testnachweis, Kinder und Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahre hingegen schon.

Wenn diese Kinder und Jugendlichen zugleich Schüler und Schülerinnen sind und im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts der von ihnen besuchten Schule einer regelmäßigen Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus unterliegen, gilt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises als erfüllt. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler dieser Altersgruppe, sofern sie weder geimpft noch genesen sind, die von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Antigen-Tests zur Eigenanwendung vorzeigen können. Auch wenn die Testungen nur innerhalb der Woche erfolgen, gelten Schülerinnen und Schüler auch bei Sportveranstaltungen oder beim Training am Wochenende als getestet, ein gesonderter Testnachweis ist nicht erforderlich.

Jugendliche bis zum 18. Geburtstag, die weder geimpft oder genesen noch Schülerinnen und Schüler sind, benötigen einen auf sie ausgestellten Testnachweis, das kann z.B. eine Testung in einem Testzentrum sein, die nicht länger als 24 Stunden zurückliegt.

2G in Freibädern und Schwimmbädern

Die Betreiber müssen im Hygienekonzept jeweils vorsehen, dass:

  • der Zutritt und Aufenthalt aller Personen gesteuert und beschränkt wird,die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;

erfolgt;

  • ein deutlich erkennbarer Hinweis im Zutrittsbereich angebracht wird, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird und
  • eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird,
  • in Schwimmbädern zusätzlich der regelmäßige Austausch der Raumluft durch Frischluft.
2G bei Sportveranstaltungen

Mit der Zweiten Corona-Eindämmungsverordnung gilt für Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter weiterhin das 2G-Modell für Zuschauer und Zuschauerinnen verpflichtend. Es gibt keine Personenobergrenze mehr für diese (Sport-) Veranstaltungen. Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass

  • der Zutritt und Aufenthalt aller Personen gesteuert und beschränkt wird,die Zutrittsgewährung ausschließlich für:
    • geimpfte und genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
    • Personen, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen:
      • a) Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
      • b) Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen;

erfolgt;

  • ein deutlich erkennbarer Hinweis im Zutrittsbereich angebracht wird, dass der Zutritt nur den zuvor genannten Personen gewährt wird,
  • eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird und
  • in geschlossenen Räumen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft erfolgt.
3G für Arbeitgeber und Beschäftigte auf Sportanlagen

Die 2G-Zutrittsgewährung gilt für den Publikumsverkehr, d.h. für alle Personen, die die Sportanlage zu ihrem bestimmungsgemäßen Zweck aufsuchen, z.B. für die Sportausübenden (aber u.a. außerhalb der Berufsausübung), Gäste und sonstigen Besucher.

Wird eine Sportanlage hingegen als Arbeitsstätte durch Arbeitgeber oder Beschäftigte betreten, gilt die 3G-Regel gewährt werden laut § 28b Infektionsschutzgesetz (IfSG): Der Zutritt darf nur als geimpfte Person, genesene Person oder getestete Person im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung erfolgen, wenn in oder auf den Sportanlagen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können. Die 3G-Regel gilt somit z.B. für alle angestellten Trainer, Übungsleiter und Platzwarte.

Die für Beschäftigte geltenden Schutzmaßnahmen sollten im Sinne eines bestmöglichen betrieblichen Infektionsschutzes auch auf ehrenamtlich Tätige angewendet werden, sodass diese ebenfalls 3G erfüllen müssten.

Abstand, Maske, Hygiene, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Jede Person ist weiterhin verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen. Bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus soll grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen verzichtet werden. Jede Person soll grundsätzlich außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, ist eine medizinische Maske getragen werden.

Zudem wurden mit der Zweiten Eindämmungsverordnung wieder Kontaktbeschränkungen für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum eingeführt: Zulässig ist der Aufenthalt demnach grundsätzlich nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, Angehörigen des eigenen und solchen eines weiteren Haushalts oder insgesamt mit bis zu fünf Personen. Hierbei unberücksichtigt bleiben Geimpfte, Genesene sowie Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr

Die Kontaktbeschränkung gilt u.a. nicht für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Außenaktivitäten mit Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung.

Es gilt die grundsätzliche Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebots auch während der Sportausübung, es sei denn es handelt sich z.B. um Angehörige des eigenen Haushalts oder um ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe.  



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