Jugend und Jugendhilfe

Angesichts landesweit niedriger Infektionszahlen gibt es für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit kaum noch Einschränkungen. Die neue Umgangsverordnung gilt zunächst bis zum 13. Juli 2021.

Keine Maskenpflicht und kein Abstand bei Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Bei der Wahrnehmung von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe gilt das Abstandsgebot nicht zwischen Kindern und Jugendlichen sowie zwischen diesen und den betreuenden Fachkräften (§ 2 Absatz 2 Ziffer 4 Umgangsverordnung). Auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist nur dort zu tragen, wo das Mindestabstandsgebot nicht eingehalten werden kann. Da das Mindestabstandsgebot für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe nicht (mehr) gilt, braucht es auch keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Keine Maskenpflicht und kein Abstand bei festen Gruppen in Jugendbildungsstätten

Für die Jugendbildungsstätten gilt nach der Umgangsverordnung die Ausnahme vom Abstandsgebot für die Wahrnehmung von Bildungs- sowie Aus, Fort- und Weiterbildungsangeboten einschließlich Unterbringung in festen Gruppen. Die Pflicht zur Einhaltung des Abstandsgebots zwischen den Lehrkräften oder dem sonstigen Personal bleibt davon unberührt.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt, wenn

  • die Eigenart der Bildungs- oder Aus-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme dies nicht zulässt
  • oder sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird
  • oder sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und es sich um Weiterbildungsangebote in festen Gruppen handelt.

Das heißt, dass für feste Jugendgruppen in Jugendbildungsstätten das Abstandsgebot entfällt. Des Weiteren entfällt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten.

Maskenpflicht und Abstand in Jugendherbergen und Erholungseinrichtungen

Für die Beherbergungseinrichtungen wie z. B. Jugendherbergen oder Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen gilt das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in gemeinschaftlich genutzten Räumen (§ 13 Ziffer 3 Umgangsverordnung).

Testnachweis erst bei Inzidenz über 20

Für die Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, für die Jugendbildungsstätten und für die Beherbergungseinrichtungen entfällt die Vorlage eines Testnachweises, wenn in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz für fünf Tage ununterbrochen unter 20 liegt (§ 5 Abs. 3 Umgangsverordnung). Die Testpflicht gilt erst bei einem Überschreiten der Inzidenz von 20 nach den Regelungen der Umgangsverordnung. Genesene und vollständig geimpfte Personen sind negaiv Getesteten gleichgestellt.


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