Testkonzept Hort in den Sommerferien

Der Hortbetrieb war in den vergangenen Wochen durch das Testkonzept für Schulen geprägt. Für die Teilnahme am Präsenzunterricht gilt: jede Schülerin und jeder Schüler sowie alle an der Schule Beschäftigten müssen zweimal wöchentlich einen negativen Corona-Test nachweisen. Ohne Negativ-Test ist das Betreten der Schule untersagt. Das gilt auch für Kinder im Grundschulschulbereich und damit auch in den Horteinrichtungen. Die Schnelltests werden den Eltern vom Land zur Verfügung gestellt, die Testungen verpflichtend in schulischer Organisationshoheit durchgeführt.

Testungen von Kindern im Hort in den Sommerferien 2021
Die bisher in Hoheit der Schulen umgesetzte Teststrategie zur Eindämmung des Infektionsgeschehens soll in den Sommerferien im Hort auf freiwilliger Basis fortgeführt werden. Es ist weiterhin dringend erforderlich, zur Eindämmung der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus die Struktur und Angebote der Kindertagesbetreuung – hier insbesondere des Hortbetriebes – in den Sommerferien zu sichern und – soweit es pandemiebedingt vertretbar erscheint – einen bedarfsdeckenden Betrieb aufrecht zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund stellt das Land den Trägern der Horteinrichtungen Schnelltests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung. Damit können Eltern – auch während der Sommerferien – weiterhin ihre Kinder regelmäßig freiwillig selbst testen. Diese Möglichkeit ergänzt die seitens des Bundes, der Länder und der Arbeitgeber eröffneten Möglichkeiten zur Testung in Testzentren, Apotheken und bei niedergelassenen Ärzten (Bürgertesten und Angebote der AG).

Die Schnelltests werden den Eltern durch die Kindertagesstätten oder Kindertagespflegestellen zur Verfügung gestellt. Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung zu Hause bei hohen Inzidenzen einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Mit jedem Test sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine ansteckende Person dauerhaft in der Kindertagesstätte oder Kindertagespflegestelle aufhält.

Das Testkonzept für Schule, Hort und Vorschulkinder leistet einen wichtigen Beitrag dafür, Kitas und Schulen offen zu halten und „sicherer“ zu machen. Mit Blick auf das Reisegeschehen in den Sommerferien kann durch die Fortführung des Testkonzeptes besser ausgeschlossen werden, das mitgebrachte Infektionen in den Hort und danach in die Grundschule hineingetragen werden. Die Kita- Träger, Kita-Leitungen und Kindertagespflegepersonen sind gebeten, regelmäßig für eine Testung werben. Die von den Horteltern in den Sommerferien nicht in Anspruch genommenen Schnelltests sollen zu Beginn des nächsten Schuljahres durch die Horte an die nächstgelegene Grundschule übergeben werden.

Das Testkonzept für den Hort ist an das Testkonzept für den schulischen Bereich und für den vorschulischen Bereich angelehnt.
> Testkonzept – Teststrategie (Schule)
> Testungen für Vorschulkinder

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