Weiterbildung

Lernen begleitet das ganze Leben. Die ständigen Entwicklungen und Veränderungen, die alle Lebensbereiche berühren, erfordern ein kontinuierliches Lernen im Erwachsenenalter. Dies schließt auch die nachberufliche Lebensphase mit ein. Ab 24. November 2021 gilt in Brandenburg aufgrund landesweit stark gestiegener Infektionszahlen eine neue Eindämmungsverordnung. Die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen in Weiterbildungseinrichtungen und Volkshochschulen ist unter Einhaltung von Maßnahmen zum Infektionsschutz weiterhin möglich. Für die Teilnahme an Weiterbildungsangeboten gilt das 3G-Modell mit Vorlage der entsprechenden Nachweise.

3G-Nachweis für Präsenzangebote nötig

In den Weiterbildungseinrichtungen und Volkshochschulen sind – neben digitalen Lernangeboten –wieder deutlich mehr Präsenzangebote möglich, ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden symptomfrei sind und einen 3G-Nachweis erbringen. Es dürfen also nur geimpfte, genesene oder aktuell negativ getestete Personen Weiterbildungsangebote in Präsenz wahrnehmen. Grundsätzlich sind medizinische Masken in Innenräumen zu tragen. Bei der Wahrnehmung von Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten ist das Abstandsgebot aufgehoben.

Maskenpflicht in Innenräumen

Die Betreiberinnen und Betreiber von Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen müssen auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen sicherstellen.

In geschlossenen Räumen gilt zusätzlich das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen und den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft. Die Tragepflicht gilt nur dann nicht, wenn die Eigenart der Bildungs- oder Aus-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme dies nicht zulässt.

3G-Nachweis: geimpft, genesenen oder getestet

Die Schutzimpfung gegen das SARS-CoV-2-Virus stellt den entscheidenden Schlüssel zur Pandemiebekämpfung dar. Für die Teilnahme an Weiterbildungsangeboten gilt weiterhin das 3G-Modell mit Vorlage der entsprechenden Nachweise.  Sofern Menschen an Weiterbildungsangeboten teilnehmen wollen, die nicht zur Gruppe der geimpften oder genesenen Personen gehören, müssen sie nun täglich vor Beginn des Unterrichts einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen. Das gilt ebenso für die Lehrkräfte. Folgende Testnachweise sind zulässig:

  • eine nicht länger als 24 Stunden zurückliegende Testung im Sinne von § 2 Nummer 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (Antigen-Test) oder
  •  eine nicht länger als 48 Stunden zurückliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR-Test).
  • Für die Teilnehmende sowie Lehrkräfte von weiteren Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen ist als Nachweis optional auch weiterhin eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Antigen-Tests zur Eigenanwendung zulässig. Diese Option gilt nicht mehr für Hochschulen.

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts der von ihnen besuchten Schule regelmäßig an drei Tagen pro Woche auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden.

Exkursionen, Gesangsunterricht, Bewegungsangebote

Für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum, zum Beispiel bei Exkursionen, bestehen Personenbegrenzungen für Ungeimpfte: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts, mit den Angehörigen des eigenen und solchen eines weiteren Haushalts oder insgesamt bis zu fünf Personen zulässig. Geimpfte und Genesene sind von diesen Kontaktbeschränkungen nicht betroffen und werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt. Auch Kinder unter 12 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt.

Weiterhin ist zu beachten, dass für viele weitere Bereiche das 2G-Zutrittsmodell verpflichtend gilt. Unter anderem gilt 2G nun für den Zutritt zu allen Kultur- und Freizeiteinrichtungen (außer öffentlichen Bibliotheken) sowie Sportanlagen (drinnen und draußen). Sofern im Rahmen von Weiterbildungsangeboten – etwa Exkursionen –  solche Einrichtungen aufgesucht werden, ist das 2G-Modell zur berücksichtigen: Der Zutritt ist nur Geimpften und Genesenen sowie Kindern unter 12 Jahren möglich. Ausnahmen bei 2G gibt es für Jugendliche unter 18 Jahren und für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können (Attest-Pflicht).

Der Gesangsunterricht und das Spielen von Blasinstrumenten sind für Weiterbildungseinrichtungen nur unter der Voraussetzung zulässig, dass die Einhaltung eines Mindestabstands von zwei Metern zwischen allen Personen gewährleistet ist. Weiterhin besteht für das Singen und Spielen von Blasinstrumenten die Möglichkeit, das sogenannte optionale 2G-Modell anzuwenden. Im Zutrittsbereich ist dann deutlich erkennbar auf die Zutrittsbeschränkung hinzuweisen Im optionalen 2G-Modell entfällt die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern.

Sport- und Bewegungsangebote sind unter freiem Himmel uneingeschränkt erlaubt, in Innenräumen gelten einige Einschränkungen.
> Individual- und Vereinssport



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