Nachmittagsbetreuung für Jugendliche mit Behinderung ab Sekundarstufe I

Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, insbesondere von Schülerinnen und Schülern der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, sind unter Umständen ganz oder teilweise an ihrer Berufsausübung gehindert, wenn ihre Kinder oder Jugendlichen außerhalb der Schulzeit einen Betreuungsbedarf haben und ein Anspruch auf Eingliederungshilfe nicht gegeben ist.

Mit dem neuen Förderprogramm des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) ist das Ziel verbunden, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu verbessern.

Dazu werden im Rahmen einer – erstmal auf das Schuljahr 2019/20 begrenzten – Modellphase Angebote der Betreuung von Kindern und Jugendlichen ab der Sekundarstufe I gefördert. Diese Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, die auf Grund von Behinderung einen über das Ganztagsangebot der Schulen hinausgehenden Betreuungsbedarf haben und deren Eltern wegen ihrer Berufstätigkeit diese Betreuung nicht selbst übernehmen können.

Entsprechende Angebote von Vereinen, Verbänden und Initiativen, Gemeinden, Ämtern oder Landkreisen können mit einem Betrag von 300 Euro je betreutem Kind oder Jugendlichen/pro Kalendermonat gefördert werden. Die Mittel werden den Landkreisen und kreisfreien Städten vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zur Verfügung gestellt. Interessierte Träger wenden sich an den für sie zuständigen Landkreis oder die kreisfreie Stadt.

Die Frist zur Antragsstellung ist am 30. September 2019 abgelaufen.


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