Mit KOMPIK die Kompetenzen und Interessen von Kindern feststellen

KOMPIK ist ein Beobachtungs- und  Einschätzungsinstrument, mit dem die Erzieherin oder der Erzieher die Entwicklung von Kindern im Alter von 3,5 bis 6 Jahren erfassen kann. Anders als die „Grenzsteine der Entwicklung“ , die nur ein Instrument zur Erfassung möglicher Risikolagen ist, stellt KOMPIK darüber hinaus eine Grundlage dar, um das Kind individuell und stärkenorientiert zu fördern.

Der Bogen erfasst 11 Entwicklungsbereiche und orientiert sich an den Themen und Zielsetzungen der Bildungspläne für Kindertageseinrichtungen aller 16 Bundesländer. KOMPIK wurde nach wissenschaftlichen Gütekriterien in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) entwickelt. Genutzt wird KOMPIK in der Kita, für die pädagogische Planung und individuelle Förderung der Kinder, zudem für Gespräche mit Eltern, mit sozialen Diensten und mit der Schule. Die Beobachtung zu verschiedenen Zeitpunkten, z.B. einmal jährlich, ermöglicht die Betrachtung des Entwicklungsverlaufs eines Kindes.

Auf der Internetseite www.kompik.de  finden sich nähere Informationen und dort können Beobachtungsbogen und Handbuch ebenso herunterladen werden wie die KOMPIK-Software. Während sich die Papierversion für die kindbezogene Nutzung der einzelnen Fachkraft eignet, dient die KOMPIK-Software - neben der kindbezogenen Nutzung - auch für eine kitabezogene Nutzung: Mit dieser Auswertung erhält das Kita-Team einen Überblick über die durchschnittlichen   Kompetenzen   und   Interessen   aller   mit   KOMPIK   beobachteten   Kinder.   Der „Gefährdetenindex“ gibt Auskunft über die Anzahl der Kinder, die eine besondere Aufmerksamkeit benötigen.

letzte Änderung am 18.05.2017