Stellungnahme des DIJuF zum Essengeld

In einer Stellungnahme (Februar 2015) äußert sich das Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. zu den „durchschnittlich ersparten Eigenaufwendungen“  im brandenburgischen Kita-Gesetz (bezogen auf das Essengeld) und schlägt vor, den Begriff in Anlehnung an die „häusliche Ersparnis“ auszulegen. Ergänzend wird eingeräumt, dass „durchschnittlich“ auch auf die Lebensverhältnisse der Familien bezogen werden kann, und dass dann die häusliche Ersparnis eher die untere Grenze darstellt.

Nach Auffassung des MBJS ist durchaus auch die jeweilige Qualität des Essen zu berücksichtigen und der Begriff „durchschnittlich“ bezieht sich dann auf den Durchschnitt der unterschiedlichen Kosten, die die einzelnen Familien aufzubringen haben, um das jeweilige konkrete Essen herzustellen.

In einer Orientierungshilfe (März 2016) äußert sich die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Brandenburg zu aktuellen Rechtsfragen zum Essengeld und zum gesetzlichen Versorgungsauftrag in Kindertagesstätten.

Das Gutachten des DIJuF finden Sie hier:

letzte Änderung am 22.04.2016
Stellungnahme des DIJuF zum Essengeld
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