Zusatzerhebungen

Warum Zusatzerhebungen?

Nicht alle Anforderungen an Schuldaten der verschiedenen Nutzerebenen - Staatliche Schulämter, Schulträger, MBJS, Amt für Statistik (AfS) - lassen sich mit der "großen" Schuldatenerhebung zu Beginn eines Schuljahres erfüllen. Zusatzerhebungen sind insbesondere dann erforderlich wenn:

  • keine zeitliche Nähe zum Termin der "großen" Schuldatenerhebung vorhanden ist (unterschiedliche Stichtage z.B. Abiturstatistik, Prüfung Jahrgangsstufe 10),
  • die Merkmale in Schulverwaltungsprogrammen nicht bzw. nicht ausreichend verwaltet werden (Ausfallstatistik),
  • nur wenige Merkmale für die Schule als Ganzes erfragt werden (z.B. Sprachstandfeststellung, Ganztagsbetrieb) oder nur ein Teil der Schüler betroffen ist (FLEX Schülerzahlentwicklung).

Wann wird erhoben?

(Schuljahr 2018/2019 mit Stand 21.11.2018)


Wie werden die Daten erhoben?

Der überwiegende Teil der Zusatzerhebungen erfolgt schon heute online über das Zentrale System zur Online-Verwaltung von Schulinformationen (ZENSOS). In der Schule ist nur ein Internetbrowser in einer aktuellen Version erforderlich. Die Verbindung zu den ZENSOS Servern erfolgt über eine SSL-Verschlüsselung. Die Server selbst stehen im Sicherheitsbereich des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes (ZIT).
In die Erhebungsverfahren sind je nach Erhebung verschiedene Ebenen (Schule, Landesschulamt, LISUM, Ministerium) eingebunden. Ein Service von ZENSOS besteht in der Bereitstellung von automatisierten Standardauswertungen für die genannten Ebenen.
Die Schulen können, je nach Erhebung, Importschnittstellen nutzen, so dass die Daten aus den Schulverwaltungsprogrammen bzw. aus vorbereiteten Schnittstellendateien eingelesen werden, oder die Daten manuell eingeben.

letzte Änderung am 21.11.2018