Deutsche Grundschüler zeigen stabile Leistungen bei internationaler Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU)

Die Leseleistungen der deutschen Viertklässlerinnen und Viertklässler liegen laut der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2016) über dem internationalen Mittelwert, die guten Leistungen aus den Vorjahren wurden bestätigt. Dennoch werden soziale Unterschiede deutlich.

Bildungsministerin Britta Ernst ist mit dem Abschneiden Deutschlands grundsätzlich zufrieden: „Dieser Erfolg ist wesentlich der engagierten Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in unseren Grundschulen und den Eltern zu verdanken, die ihre Kinder bei den schulischen Aufgaben unterstützen.“ Trotzdem gebe es noch Entwicklungsbedarf, insbesondere bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler aus der sogenannten Risikogruppe mit teils sehr schlechten Ergebnissen. Die IGLU-Studie 2016 zeigt, dass die Unterschiede zwischen Kindern aus bildungsnahen und bildungsfernen Elternhäusern im Vergleich zu IGLU 2011 in Deutschland zu groß sind. Ministerin Ernst: „Dieser Tatsache können wir nur mit der individuellen Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers entgegenwirken, die Bildungsgerechtigkeit muss gestärkt werden. Der weitere Ausbau von Ganztagsschulen oder zusätzliche Förder- und Unterstützungsangebote an unseren Schulen sind wichtige Instrumente dafür.“  

An der internationalen Vergleichsstudie IGLU nahmen im Sommer 2016 bundesweit rund 4.300 Schülerinnen und Schüler aus 208 Grundschulen teil, darunter aus vier brandenburgischen Grundschulen.


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