Schule für gemeinsames Lernen - Inklusion

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es im Land Brandenburg 129 „Schulen für gemeinsames Lernen“, darunter 102 Grund-, 24 Ober- und 3 Gesamtschulen. Für die „Schulen für gemeinsames Lernen“ werden allein in den ersten zwei Jahren 432 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt, Kosten: 23 Millionen Euro. Das Landeskonzept „Gemeinsames Lernen in der Schule“ sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam in einer Klasse lernen. Derzeit haben rund 16.000 brandenburgische Schülerinnen und Schüler einen festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf, rund zwei Drittel von ihnen (11.000) einen Förderbedarf im Lernen, in der emotionalen und sozialen Entwicklung oder der Sprache (LES).

Bildungsminister Baaske: „Wir wollen damit mehr Schülerinnen und Schülern mit besonderem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit zum gemeinsamen Schulbesuch und damit auch die Chance auf einen höherwertigen Schulabschluss geben. Wir statten die Schulen mit zusätzlichen Lehrkräften, mit sonderpädagogischem und sonstigem pädagogischem Personal aus, um bestmögliche Lernbedingungen zu schaffen. Nach wie vor gilt: Die Eltern entscheiden, ob ihr Kind mit besonderem Unterstützungsbedarf in einer allgemeinen Schule, einer Förderschule oder Förderklasse lernen soll.“

Im Jahr 2020 soll das Ergebnis einer Evaluation der „Schulen für gemeinsames Lernen“ vorliegen. Ziel ist es, dass in etwa sechs Jahren alle brandenburgischen Grund-, Ober- und Gesamtschulen als „Schulen für gemeinsames Lernen“ dementsprechend ausgestattet werden.


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