Adoption als Weg für mein Kind

Wenn leibliche Eltern die Entscheidung treffen, ihr Kind anderen Eltern anzuvertrauen, tun sie dies nie leichtfertig. Die Adoptionsvermittlungsstelle unterstützt leibliche Mütter und Väter dabei, sich mit der Freigabe ihres Kindes zur Adoption bewusst auseinander zu setzen. Dazu gehört, dass ihre Wünsche akzeptiert und ihre Vorstellungen bei der Auswahl der künftigen Adoptiveltern bestmöglich berücksichtigt werden. Andererseits möchte die Adoptionsvermittlungsstelle erkennen, dass der Adoptionswunsch frei und ohne fremden Einfluss getroffen wurde und keiner kurzfristig überwindbaren, oder subjektiv überschätzten Krisenlage entstammt. Die Freigabe eines Kindes zur Adoption ist eine für das weitere Leben weitreichende Entscheidung für alle an der Adoption Beteiligten.

Mit dem Wunsch nach Vermittlung des Kindes kann man sich an jede Adoptionsvermittlungsstelle eines Jugendamtes oder eines freien Trägers wenden. Dort gibt es ausführliche Informationen und umfassende Beratungen. Die Adoptionsvermittlungsstellen informieren darüber hinaus zu Möglichkeiten von sonstigen Hilfen, die ggf. ein Leben mit dem Kind eröffnen können. Ein Kind kann direkt nach der Geburt oder auch zu einem späteren Zeitpunkt in eine geeignete Adoptivfamilie vermittelt werden. Die Einwilligung in die Adoption können leibliche Eltern jedoch frühestens acht Wochen nach der Geburt des Kindes erteilen. Man unterscheidet folgende Adoptionsformen:

  • Inkognito (geheime) Adoption
  • Halboffene Adoption
  • Offene Adoption


Organigramm / Anschrift

Organigramm

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14473 Potsdam
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