Staatsekretär Drescher besuchte gemeinsam mit Lehrkräften und Gedenkstättenlehrern Israel

Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher hat gemeinsam mit fünf Gedenkstättenlehrkräften und 15 Lehrerinnen und Lehrern aller Schulstufen des Landes Brandenburg Israel besucht. Die Reise dient der Fortbildung der  Lehrkräfte zur Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus und der Verfolgung in der Zeit von 1933 bis 1945.

Grundlage der Reise ist die gemeinsame Erklärung der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem und des Bildungsministeriums über regelmäßige Fortbildungen von Brandenburger Lehrkräften an der Internationalen Schule für Holocaust-Studien in Yad Vashem (Israel). Die Erklärung hatte Staatssekretär Drescher  am 1. Mai 2018 im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke in Jerusalem unterzeichnet.

Drescher sprach in Israel unter anderem mit dem Direktor der International School for Holocaust Studies, Dr. Eyal Kaminka und der Direktorin des European Department, Richelle Budd Caplan, über die Ausgestaltung der Kooperation mit dem Land Brandenburg. Drescher: „Diese erste Reise von Lehrkräften nach Israel zeigt, dass wir die Vereinbarung mit Leben erfüllen. Die Lehrkräfte erhalten hier wichtige Eindrücke und neue Impulse für ihre Arbeit. Sie setzten sich  in den Schulen des Landes Brandenburg für den Kampf gegen Antisemitismus und die Achtung der Menschenrechte ein.“ Die Lehrkräfte werden sich in einem mehrtägigen Seminarprogramm mit der pädagogischen Vermittlung von Fragen des jüdischen Lebens vor, während und nach dem Holocaust beschäftigen. Dafür werden die vielfältigen Ressourcen der Gedenkstätte Yad Vashem sowie der Archive, des Museums und der Ausstellungen genutzt. Nach der Studienreise ist ein Treffen geplant, bei der sich die Lehrkräfte über die didaktischen und pädagogischen Ansätze und Konzepte weiter austauschen.


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