Drei Schulen werden als hervorragende Verbraucherschulen ausgezeichnet

Das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau (Uckermark), die J.H.A. Duncker Oberschule Rathenow (Havelland) und das Oberstufenzentrum „Konrad Wachsmann“ in Frankfurt (Oder) werden am Montag in Berlin vom Verbraucherzentrale Bundesverband als hervorragende Verbraucherschulen in Gold und Silber ausgezeichnet.

In Gold gehen die Auszeichnungen an das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium Prenzlau und die J.H.A. Duncker Oberschule Rathenow, in Silber an das Oberstufenzentrum „Konrad Wachsmann“ in Frankfurt (Oder).

Bildungsministerin Britta Ernst: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung! Es ist großartig, dass das Engagement der Brandenburger Schulen für Verbraucherbildung wächst. In einer von Überfluss geprägten Konsumwelt ist es wichtig, bei den Schülerinnen und Schülern ein kritisches, verantwortungsbewusstes und reflektiertes Verhalten als Verbraucherinnen und Verbraucher zu entwickeln. An diesen Schulen wird das bereits gelebt.“

Bundesweit werden am Montag insgesamt 57 Schulen aus 13 Bundesländern vom Verbraucherzentrale Bundesverband für ihre vorbildliche Verbraucherbildung geehrt, in diesem Jahr erstmals in drei Kategorien: Schulen, die die Verbraucherbildung im Schulcurriculum und am Lernort Schule verankert haben und dauerhaft umsetzen, werden als „Verbraucherschule Gold“ geehrt. „Verbraucherschule Silber“ können Schulen werden, die die Verbraucherbildung vorbildlich mit einzelnen Maßnahmen in vier Themenfeldern umsetzen und „Verbraucherschule Bronze“ erhalten Schulen, wenn sie vorbildliche Maßnahmen mit besonderem Bezug zu Umwelt- und Ressourcenschutz umgesetzt haben.

Auch in diesem Schuljahr können sich Schulen wieder um die Auszeichnung als Verbraucherschule bewerben, im Frühjahr startet die nächste Runde. Dann können die Ausschreibungsunterlagen und -kriterien angefordert und bis zum 30. September 2020 beim Verbraucherzentrale Bundesverband eingereicht werden. Eine Expertenjury wählt die Preisträger aus. Eine Anmeldung im Netzwerk Verbraucherschulen ist jederzeit möglich. Das Projekt Verbraucherschule wird seit April 2019 durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert.

Kurzporträt der Brandenburger Preisträger:

Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau, Gold
Verbraucherbildung ist im Schulkonzept festgeschrieben. Um das Thema fest in den Schulalltag zu integrieren, wird es auf verschiedenen Ebenen umgesetzt. Neben größeren Projekten, wie dem Aufbau einer Schülerfirma oder einem Verbrauchertag, werden umfassende Kleinprojekte als reguläre Bestandteile in den laufenden Unterricht integriert. Die vielfältigen Angebote bilden die Schülerinnen und Schüler zu bewussten Verbraucherinnen und Verbrauchern aus.

Oberschule „Johann Heinrich August Duncker“ in Rathenow, Gold
Klimafreundliches Handeln gehört für die Oberschule in den Schulalltag: Mit der Teilnahme am Wettbewerb „Mission Energiesparen“ beweisen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse regelmäßig, dass ihnen die Umwelt am Herzen liegt. Die Schule widmet sich jedoch auch anderen Verbraucherthemen: In der Schülerfirma „Duncker ganz groß“ lernen Jugendliche beispielsweise das Wirtschaftsleben kennen und beim Besuch der Messe „Internationale Grüne Woche“ befassen sie sich mit Ernährung und Landwirtschaft.

OSZ „Konrad Wachsmann“ in Frankfurt (Oder), Silber
Gesundheit, Wirtschaft und Nachhaltigkeit spielen eine zentrale Rolle. Vielfältige Kurse und Arbeitsgemeinschaften rüsten die jungen Erwachsenen für ihre Zukunft als gewissenhafte Verbraucherinnen und Verbraucher. So lernen sie beispielsweise in der AG „Kräutergarten“ die Wertschätzung der Natur sowie in einem Intensivierungskurs relevante Aspekte einer gesunden Ernährung. Die Lehrkräfte machen die Schülerinnen und Schüler auch in ökonomischer Hinsicht fit: Sie gründen Schülerfirmen und lernen – unter anderem in Schulungen – Falschgeld zu erkennen.


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