„Besser geschützt ins erste Halbjahr“ - Ministerin Nonnemacher und Ministerin Ernst werben für Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich als unabhängiges wissenschaftliches Gremium nach sorgfältiger Prüfung von über 10 Millionen durchgeführten Impfungen Anfang der Woche grundsätzlich für die Impfung von Kindern und Jugendlichen ausgesprochen. Damit können jetzt auch 12-bis 17-Jährige ohne Vorerkrankung gegen COVID-19 geimpft werden. In einem gemeinsamen Brief, der heute über die Schulen und Schulträger an Eltern und Schülerinnen und Schüler verschickt wird, werben Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher und Bildungsministerin Britta Ernst dafür, die vielfältigen Impfangebote im Land jetzt wahrzunehmen.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Gerade bei den Jüngeren breitet sich derzeit die hochansteckende Delta-Variante weiter aus. Nach den bisherigen Erfahrungen erkrankt diese Altersgruppe zwar weniger schwer als Erwachsene, allerdings gibt es auch hier schwere Verläufe und zu Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen liegen uns bislang nur wenige Daten vor. Junge Menschen sind viel unterwegs und können das Virus schnell weitergeben. Mit einer Impfung schützen sie nicht nur sich selbst sondern auch die Familie und die Freunde.“

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich danke Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrerschaft für die Kooperation und das umsichtige Verhalten in der Pandemie. Neben Hygienekonzepten und engmaschigem Testen in den Schulen kann jetzt auch die breite Impfung der Schülerinnen und Schüler zu einer Senkung der Infektionszahlen beitragen. Jede Impfung ist ein Schritt in Richtung Normalität im Schulalltag und hilft, belastende Maßnahmen wie Quarantäne oder Schulschließungen zu verhindern.“

In dem Brief informieren die Ministerinnen über das erweiterte Impfangebot für Schülerinnen und Schüler. Neben den Arztpraxen wie z.B. Hausarzt-, Kinder- und Jugendarzt- sowie Frauenarztpraxen können Schülerinnen und Schüler regulär in den Impfzentren geimpft werden. Dazu werden weitere Familienimpftage, spezielle Zeitfenster für Schulklassen in den Impfzentren und - nach Bedarf - mobile Impfangebote für Schulen angeboten. Die Kreise und kreisfreien Städte stimmen die Angebote mit den Schulen ab. Alle diese Impfangebote sind freiwillig.


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