Siegerinnen und Sieger der 31. Biologieolympiade in Brandenburg ausgezeichnet
Heute fand das Landesfinale der Biologieolympiade am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) statt. Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 12 aus landesweit 28 Schulen hatten sich für diese letzte Wettbewerbsstufe qualifiziert und wetteiferten um die Preise.
Bildungsminister Gordon Hoffmann: „Schülerinnen und Schüler im Land Brandenburg sollten ihre Begabungen und Talente erkennen und nutzen können – gerade in den Naturwissenschaften. Die Biologieolympiade bietet ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit den wichtigen Prozessen unserer Welt zu befassen. Ich gratuliere den Siegerinnen und Siegern zu ihren Erfolgen, aber auch allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu ihren tollen Leistungen. Mein Dank gilt den Organisatoren des Wettbewerbs, der seit vielen Jahren schon Kinder und Jugendliche motiviert.“
Das Landesfinale der 31. Biologieolympiade und die feierliche Preisverleihung fand am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) statt, einer mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Spezialschule. Die ersten Plätze in den verschiedenen Jahrgangsstufen errangen:
Jahrgangstufe 7: Marleen Krüger (13), Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen,
Mathilda Grundmann (13), Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau.
Jahrgangstufe 8: Sabine Wiedemann (14), Runge Gymnasium Oranienburg,
Lea Richter, Niedersorbischen Gymnasium Cottbus.
Jahrgangstufe 9: Valentin Kusch (15), Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.J
Jahrgangstufe 10: Elsa Lehnert (16), Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder).
Jahrgangstufe 11: David Vu (17), Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.
Jahrgangstufe 12: Annika Märtins (18), Humbold Gymnasium Eichwalde.
Sonderpreis des MBJS: David Vu (17), Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.
BLiS-Preis: Maria Roick (18), Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus.
Bei der 31. Landes-Biologieolympiade hatten die Teilnehmenden zwei Tage lang ein breitgefächertes Spektrum an theoretischen und praktischen Aufgaben zu meistern. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 widmeten sich dem Rothirsch, Wildtier des Jahres 2026, sowie dem Feldrittersporn, der Pflanze des Jahres 2026. Die Klassenstufen 9 und 10 behandelten den Zusammenhang von High-Protein-Ernährungstrends und Eiweißverträglichkeit mit einer seltenen Erbkrankheit.
Die Klassenstufen 9/10 erlebten im praktischen Teil, wie man DNA aus Pflanzenzellen extrahiert und sichtbar macht. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 durften zudem erneut an einer Laborführung durch das IMD Labor Oderland in Frankfurt (Oder) teilnehmen, wo sie hochmoderne technische Verfahren in der medizinischen Diagnostik kennenlernten. Das IMD Labor ist ein verlässlicher Partner und zeigte, wie wertvoll das Verhältnis zwischen schulischer Bildung und praktischer Forschung ist. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit dem Unterschied zwischen tierischen und veganen Fruchtgummis und den experimentellen Nachweis tierischer und pflanzlicher Gelatine.
Hintergrund
Der Weg bis ins Finale der Landesolympiade Biologie war anspruchsvoll: In der ersten Runde nahmen 2.196 Schülerinnen und Schüler aus landesweit 65 Schulen teil. Nach einem intensiven Auswahlverfahren sicherten sich 220 talentierte Teilnehmende die Einladung zu den Regionalfinals in Cottbus, Frankfurt (Oder), Kleinmachnow und Oranienburg im Februar. Die besten Biologie-Nachwuchstalent des Landes zogen ins Landesfinale ein und stellten sich zwei Tage lang den herausfordernden Prüfungen und spannenden praktischen Aufgaben
Weitere Informationen:
- Website zur 31. Landes-Biologieolympiade
- Unternehmensseite IMD-Labor Oderland