Neue Stimmen für Bildung und Demokratie im Kuratorium und Stiftungsrat der Stiftung Lesen

Kleine Kinder lsitzen auf dem Boden und blättern in Büchern

Eine offene, demokratische Gesellschaft braucht eine konsequente Leseförderung – und damit sie gelingt, sind verlässliche politische Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit starker Partner notwendig. Mit Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann verstärkt die Stiftung Lesen das eigene Kuratorium mit weiterer bildungspolitischer Expertise. Zugleich tritt der Zentralrat der Juden in Deutschland dem Stiftungsrat bei und bringt seine Perspektive auf demokratische Bildung, kritisches Denken und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Gemeinsam mit der Stiftung Lesen setzen sich die neuen Mitglieder dafür ein, Bildungsbarrieren abzubauen und Kindern und Jugendlichen bessere Chancen für das Lesenlernen zu eröffnen.

Mainz, 25. August 2026. Wer gut lesen kann, versteht Zusammenhänge, kann Informationen kritisch hinterfragen und sich eine eigene Meinung bilden. Damit Kinder und Jugendliche diese Fähigkeiten entwickeln, braucht Leseförderung Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Die Stiftung Lesen begrüßt deshalb zwei neue Mitglieder in ihren Gremien: Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, verstärkt das Kuratorium. Der Zentralrat der Juden in Deutschland tritt dem Stiftungsrat bei. „Mit Gordon Hoffmann und dem Zentralrat der Juden in Deutschland gewinnen wir zwei Partner, die aus unterschiedlichen Perspektiven sehr genau wissen, wie wichtig gute Lesekompetenz für eine offene, demokratische Gesellschaft ist“, betont Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. „Wer Informationen verstehen, kritisch einordnen und sich eine eigene Meinung bilden kann, ist weniger anfällig für Desinformation und einfache Antworten. Deshalb ist Leseförderung immer auch Demokratieförderung.“

Politische Expertise für das Kuratorium

Das Kuratorium der Stiftung Lesen vereint Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Seine Mitglieder beraten die Stiftung bei ihrer strategischen Arbeit und helfen dabei, weitere Unterstützer*innen für die Leseförderung zu gewinnen. Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg: „Lesen ist eine der wichtigsten Grundkenntnisse. Daher freue ich mich darüber, als Teil des Kuratoriums der Stiftung Lesen mitzuwirken und Kinder und Jugendliche in ihrer Lesekompetenz zu unterstützen.“

Lesekompetenz schützt vor Desinformation

Mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland gewinnt der Stiftungsrat eine weitere gesellschaftlich wichtige Stimme. Die im Stiftungsrat vertretenen Verbände und Organisationen begleiten die Arbeit der Stiftung Lesen inhaltlich und programmatisch. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, allen Kindern und Jugendlichen gute Zugänge zu Sprache, Geschichten und Bildung zu eröffnen. Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland: „Lesekompetenz steht für selbstständiges, kritisches Denken. In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft schützt sie vor einfachen Erklärungen, Desinformationen und Verschwörungsideologien.“ 

Über die Stiftung Lesen

Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Damit alle Kinder in Deutschland lesen können, engagiert sich die Stiftung Lesen gemeinsam mit Bundes- und Landesministerien, mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen in bundesweiten Programmen und Kampagnen. Die Stiftung Lesen steht seit ihrer Gründung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschafter*innen unterstützt. 

Pressekontakt Stiftung Lesen: Laura Trost Pressesprecherin / Leitung Marketing & Kommunikation Römerwall 40, 55131 Mainz Tel: 06131 / 2 88 90-69 E-Mail: laura.trost@stiftunglesen.de www.stiftunglesen.de  


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