68 engagierte junge Menschen beginnen Berufsausbildung bei E.DIS

Auzubildende schauen gemeinsam im Unterricht in den Computer.

Jahrestreffen aller Auszubildenden der E.DIS Netz in diesem Jahr in Gnewikow am Ruppiner See. Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann sowie E.DIS-Vorstandsvorsitzender Dr. Patrick Wittenberg vor Ort im Austausch mit Auszubildenden. 

Um den Nachwuchskräften des Verteilnetzbetreibers einen erfolgreichen Start in ihre Berufsausbildung zu ermöglichen, lädt E.DIS Netz zum Azubiforum, welches in diesem Jahr in der Zeit vom 26. bis 28.8. im brandenburgischen Gnewikow bei Neuruppin stattfindet. Das Veranstaltungsformat dient dem Kennenlernen und Netzwerken, bietet den jungen Menschen aber auch zahlreiche Informationen, um den Start bzw. weiteren Ausbildungsverlauf möglichst positiv zu beeinflussen. So erhalten sie Einblicke in zahlreiche Fachthemen der Energiewirtschaft und entwickeln ihre Vorstellungen für die Zukunft. 

Mit Gordon Hoffmann, Brandenburgs Minister für Bildung, Jugend und Sport, begrüßt E.DIS am 27. August einen hochrangigen Gast aus der Landesregierung beim Azubiforum am Ruppiner See. Neben dem Minister wird auch der E.DIS-Vorstandsvorsitzende, Dr. Patrick Wittenberg, an der Veranstaltung teilnehmen. Da die Energiewende – aufgrund des dringend benötigten Ausbaus des Stromverteilnetzes – eine große Zukunftsaufgabe darstellt, setzt E.DIS auch weiterhin auf Nachwuchs aus eigenen Reihen. Dabei ein Schwerpunkt: die praktische Ausbildung an den modernen unternehmenseigenen Bildungsstätten in Brandenburg a. d. H. sowie in Rostock. 

E.DIS-Vorstandsvorsitzender betont Nachwuchsgewinnung

E.DIS investiert jährlich bereits rund 400 Millionen Euro in den Ausbau und Betrieb ihrer Netze. „Ohne gut ausgebildete Menschen ist die Energiewende nicht möglich. Sie sind es, die Freileitungen ausbauen und Kabel verlegen – aber auch Tag und Nacht rausfahren, wenn Störungen im Netz zu beheben sind“, sagt Patrick Wittenberg. 

Bildungsminister lobt duale Ausbildung bei E.DIS

Vor diesem Hintergrund sagt Gordon Hoffmann, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg: „Das Erfolgsmodell ‚duale Ausbildung‘ verbindet Theorie mit Praxis und ist ein Grundpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Es bietet ideale Voraussetzungen, damit junge Menschen ihre in der Schule erworbenen Kompetenzen vertiefen und um berufspraktische Qualifikationen erweitern. Die Energiewirtschaft ist eine Schlüsselbranche unseres Bundeslandes – es ist ein starkes Signal, dass so viele engagierte Nachwuchskräfte hier in Brandenburg ihre ersten beruflichen Schritte gehen.“ 

Personalvorständin der E.DIS: „Bestehen im Wettbewerb“

„Die Berufsfelder der E.DIS brauchen eine praxisnahe Ausbildung. Wir investieren auch deshalb in moderne Bedingungen, um im harten Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte zu bestehen“, sagt E.DIS-Personalvorständin Daniela Zieglmayer. 
Hinzukommen nicht nur gute Löhne und Zuschüsse, die während der Ausbildung gewährt werden, sondern auch ein Teamgefühl und eine Unternehmenskultur, in der sich die neuen Mitarbeitenden wohl fühlen. So unternimmt die E.DIS aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel am Markt und meistert den Generationswechsel im eigenen Unternehmen.
Es ist selten, dass im weiträumigen Netzgebiet der E.DIS alle Auszubildenden an einem Ort zusammenkommen. Aus diesem Grund veranstaltet der Energiedienstleister einmal im Jahr ein sogenanntes Azubiforum – abwechselnd in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Dabei legt das Unternehmen Wert darauf, nicht allein nur die neuen Azubis einzuladen, sondern alle Auszubildenden des Unternehmens zusammenzubringen. 

Ausbildung und duales Studium möglich

68 junge Menschen beginnen in diesen Tagen ihre berufliche Karriere bei der E.DIS, die etwa 40 Standorte zwischen der Ostsee und den Toren des Spreewaldes betreibt. Insgesamt befinden sich aktuell bei E.DIS, inklusive der Berufsausbildung für Partnerunternehmen, 295 Menschen in Ausbildung, was rund zehn Prozent aller Mitarbeitenden innerhalb der gesamten E.DIS-Gruppe darstellt. Angeboten werden Ausbildungen als Industriekaufleute und Elektronikerin/Elektroniker für Betriebstechnik sowie duale Studiengänge in den Bereichen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und BWL.
Neben einem kostenlosen Deutschlandticket profitieren die Nachwuchskräfte von Wohnraumzuschüssen, individueller Förderung und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten – bis hin zur Meisterqualifikation. 

E.DIS Netz GmbH:

E.DIS Netz als großer ostdeutscher Energiedienstleister betreibt mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein rund 83.000 Kilometer langes Stromverteilnetz, über welches rund 1,5 Mio. Netzkunden sicher und zuverlässig mit Strom versorgt werden. Jährlich investiert das Unternehmen rund 400 Millionen Euro in ihr regionales Verteilnetz – mit weiter steigender Tendenz. Zwischenzeitlich konnten bereits über 200.000 Energiewendeanlagen, zu denen insbesondere PV- und Windkraftanlagen gehören, an das Verteilnetz angeschlossen werden. So gingen allein in den vergangenen Jahren mitunter rund 30.000 Anlagen jährlich ans Netz. Dies entspricht in Summe einer Erzeugungsleistung von zwischenzeitlich über 17.000 Megawatt bei einer Jahreshöchstlast von 2.400 Megawatt. Die E.DIS Netz ist die größte Tochter innerhalb der E.DIS-Gruppe, die wiederum mehrheitlich zur E.ON SE gehört.

 

 


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