Sternsinger bringen Segenswunsch ins Bildungsministerium und sammeln Spenden
Sternsingerinnen und Sternsinger aus Potsdam, Teltow und Falkensee sind am 6. Januar 2026 zu Gast im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Minister Steffen Freiberg und Staatssekretär Hendrik Fischer empfangen die Kinder, die traditionell Spenden für Kinder und Jugendliche in aller Welt sammeln. Die Sternsinger werden über den Eingangstüren des Ministeriums den Segenswunsch „20*C+M+B+26“ („Christus mansionem benedicat“ – Christus segne dieses Haus) anbringen.
Bildungsminister Steffen Freiberg: „Die Aktion Sternsingen macht uns deutlich, wie gefährdet die Kinderrechte und das Kindeswohl immer noch sind – weltweit, aber auch in Deutschland. Die Sternsingerinnen und Sternsinger fordern uns dazu auf, Kinder besser zu schützen und ihnen das Lernen in Schulen zu garantieren. Das begrüße ich ausdrücklich und verspreche, mich weiterhin dafür starkzumachen, dass Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden.“
Wann? 6. Januar, 2026, 15 Uhr
Wo? MBJS, Haus 1, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam
Das Motto des Sternsingens lautet in diesem Jahr „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. In vielen Ländern werden Kinderrechte verletzt, indem Kinder zu Arbeit gezwungen werden, für die sie zu jung sind, die ihre Gesundheit gefährdet und die sie von einem Schulbesuch abhält. Nach Angaben der Aktion Dreikönigssingen sind davon weltweit 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren betroffen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel. Die Sternsinger-Aktion wird organisiert vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In Brandenburg ist der BDKJ Diözesanverband Berlin der Ansprechpartner für die Aktion, bei der Spenden für Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit gesammelt werden.
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