Erfolgreiche Schülerwettbewerbe: Bildungsministerin Britta Ernst ehrt Brandenburgs Mathepreisträger

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Brandenburgs Schülerinnen und Schüler aktiv und erfolgreich an den bundesweiten und internationalen Wettbewerben in den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächern (MINT-Fächer). Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Wettbewerbsmöglichkeiten jedoch eingeschränkt; die Vorrunden und Finals wurden als Online-Wettbewerbe absolviert. Bildungsministerin Britta Ernst ehrte am Dienstag gemeinsam mit Uwe Toman, Vorsitzender des Brandenburgischen Landesvereins mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V (BLiS e.V.), die brandenburgischen Preisträger der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade 2020 und überreichte ihnen die Preise. 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Schülerwettbewerbe haben einen festen Platz im Schulalltag. Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg sind auf Bundes- und internationalen Olympiaden in den MINT-Fächern seit Jahren erfolgreich dabei. Auch in diesem Jahr haben sie sich mit ihren Lehrkräften auf die Wettbewerbe gut vorbereitet und konnten ihr Wissen und Können erneut unter Beweis stellen. Pandemiebedingt fielen die bundesweiten Siegerehrungen aus. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute die erfolgreichen Teilnehmer an der Mathematik-Olympiade würdigen können. Ich gratuliere den Preisträgern herzlich und danke allen Beteiligten für ihr Engagement in diesem besonderen Jahr. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Förderung der Talente auch unter diesen Bedingungen konsequent weiterzuverfolgen.“

Die siegreichen Brandenburger Teilnehmer an der Bundesrunde der Mathematik-Olympiade 2020 sind: 

  • Jakob Heidrich vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow erreichte eine Anerkennung.
  • Vinzent Götze vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow, 
  • Felix Pätsch vom Humboldt-Gymnasium Eichwalde, 
  • Kasimir Reich  vom Humboldt-Gymnasium Potsdam und 
  • Lars Schumann  vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen schafften einen 3. Preis.
  • Anton Hoof vom Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium Potsdam qualifizierte sich für einen 2. Preis.

Trotz der Corona-bedingten Absage der Wettbewerbe, Seminare und Schülerakademien, blieb das Jahr auf bundesweiter und internationaler Ebene spannend. Gemeinsam rangen alle Beteiligten um Anerkennung der Leistungen u.a. in Online-Wettbewerben. Dazu gehören die verschiedenen Auswahlwettbewerbe für die Internationalen Olympiaden in Mathematik, Physik, Biologie und Chemie. An allen diesen Wettbewerben nahmen Brandenburger erfolgreich teil. Sie kamen in die Endrunde der Auswahlverfahren:

  • Marc Hieke vom Theodor-Fontane-Gymnasium Strausberg kam in die 4. Runde im Auswahlverfahren zur Internationalen Mathematik-Olympiade; dies hatte viele Jahre lang niemand aus Brandenburgs Schulen geschafft.
  • Andere schafften es sogar in die Nationalmannschaft – wie Janek Darowski vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (Frankfurt (Oder), der sich im Fach Physik für die Nationalmannschaft qualifizierte. Leider konnte auch die Internationale Physik-Olympiade nicht stattfinden. Die Europäische Physikolympiade als dezentral ausgetragene Veranstaltung erhielt mit der Beteiligung von 21 außereuropäischen Ländern eine höhere Bedeutung. Dabei errang Janek Darowski eine Bronzemedaille.
  • Bei der Nordisch-Baltischen Physik-Olympiade gehörten Janek Darowski, Anton Haas vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus und Marinus Lehmann vom Hermann-v.-Helmholtz-Gymnasium Potsdam zur deutschen Mannschaft. Janek und Anton gewannen jeweils eine Silbermedaille und Marinus die Bronzene.

Die 4. Runde zur Internationalen Biologie-Olympiade erreichten: 

Kasimir Reich vom Humboldt-Gymnasium Potsdam, Klara Frahnert vom Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow und Fabian Kutz vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Frankfurt (Oder).

Die Bilanz brandenburgischer Schülerinnen und Schüler und ihrer betreuenden Lehrkräfte ist im Bereich der Internationalen Biologie-Olympiade herausragend: seit 1990 gewann sie dort 33 Medaillen.

Beim Auswahlverfahren zur Internationalen Chemie-Olympiade belegte Mercina Albrecht vom Max-Steenbeck-Gymnasium Cottbus den sechsten Platz und verpasste die Qualifikation für die Nationalmannschaft nur knapp.

Damit reihen sie sich alle in die lange Reihe bundesweit und international erfolgreicher Brandenburger Schülerinnen und Schüler bei den Internationalen Olympiaden ein.


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