Ehrenamtliches Engagement in Zeiten von Corona

Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember blickt das Netzwerk Gesunde Kinder stolz und voller Dankbarkeit auf den Einsatz all seiner ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten.

Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, betont: „Die ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten des Netzwerkes Gesunde Kinder leisten ganz Wunderbares für die Familien im Land Brandenburg. Auch in Pandemiezeiten stehen sie den Familien zur Seite. Dieses Engagement, neben den Herausforderungen im eigenen Privat- und Arbeitsleben, ist nicht selbstverständlich und verdient größte Wertschätzung. Zum Tag des Ehrenamtes möchte ich mich herzlichst bei den ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten bedanken und ihnen meine Anerkennung aussprechen.“

Das Netzwerk Gesunde Kinder kann während der Pandemie seine Wirkungen auf die Elternkompetenz und Kindergesundheit weiterhin entfalten, wenn auch mit leichten Einschränkungen und teilweise auf anderen Wegen. Dies ist insbesondere dank der ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten und der mit ihnen verbundenen individuellen Begleitung von Familien möglich.

Die ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten sind das Herzstück des Netzwerkes Gesunde Kinder und begleiten Familien im Land Brandenburg während der Schwangerschaft und bis zum dritten Geburtstag des Kindes. In vertrauter Umgebung geben die Familienpatinnen und -paten den Familien Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weiter und informieren über regionale Angebote. Sie haben ein offenes Ohr für all die kleinen und großen Fragen, die der Alltag mit einem kleinen Kind so mit sich bringt.

Die individuelle Begleitung durch die Familienpatinnen und -paten eröffnet einen Handlungsspielraum, der sich gerade in Krisenzeiten bewährt und ein kurzfristiges Reagieren auf die konkrete Situation vor Ort ermöglicht. „Die Familienpatinnen und -paten begegnen dieser Ausnahmesituation mit Mut und Kreativität. Sie bleiben auch unter erschwerten Bedingungen mit den Familien in Kontakt. Wenn Treffen zu Hause zeitweise nicht möglich sind, gibt es neben Nachrichten, Telefonaten und Videoanrufen eben gemeinsame Spaziergänge und Gespräche über den Gartenzaun. Dies ist ein wichtiger Schritt und gibt den Familien Zuversicht in unsicheren Zeiten“, beschreibt Peggy Redlich-Pahl, Koordinatorin im Regionalnetzwerk Gesunde Kinder in der Westuckermark.

Die Zusammenarbeit mit den Familienpatinnen und -paten hat durch die Pandemie auch Veränderungen erfahren. Wenn persönliche Zusammenkünfte nicht umsetzbar sind, findet der Austausch per Telefon statt oder verlagert sich in den digitalen Bereich. „Bei Newslettern, Social Media und Online-Veranstaltungen hat das Netzwerk Gesunde Kinder durch die Pandemie einen echten Sprung gemacht, den es ohne Corona wohl nicht gegeben hätte. Auch wenn bei uns der persönliche Kontakt, die Treffen und Gespräche in Präsenz stets an oberster Stelle stehen, haben digitale Formate in einem Flächenland wie Brandenburg auch Vorteile. Die Familienpatinnen und -paten können sich so den ein oder anderen Fahrtweg sparen und ganz entspannt vom heimischen Sofa aus an einer Fortbildung oder einem Patenstammtisch teilnehmen“, resümiert Sandra Kempe, Koordinatorin im Regionalnetzwerk Gesunde Kinder Dahme-Spreewald.

Nach einer internen Abfrage im Netzwerk Gesunde Kinder engagieren sich die ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten weitestgehend im gleichen Umfang für die Familien wie vor der Corona-Krise, und das trotz der pandemiebedingten Veränderungen in ihrem eigenen Alltag. Als Wertschätzung für diesen Einsatz in besonderen Zeiten erhalten die Familienpatinnen und -paten mal Aufmerksamkeiten und aufmunternde Worte per Post, mal finden gemeinsame Aktivitäten im Freien statt, mal gibt es Gutscheine für Aktivitäten in der Region. „Diese kleinen Gesten der Dankbarkeit unterscheiden sich in den 21 Regionalnetzwerken Gesunde Kinder, von Herzen kommen sie aber alle. Wir können den Einsatz unserer ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten damit natürlich nicht aufwiegen. Ihr Engagement für die Familien ist einfach großartig“, schließt Peggy Redlich-Pahl.

Über das Netzwerk Gesunde Kinder
Das Netzwerk Gesunde Kinder setzt sich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und für Familienfreundlichkeit im Land Brandenburg ein. Ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten begleiten Familien und geben viele Informationen zur Förderung der kindlichen Gesundheit und Entwicklung - persönlich, zugewandt, kompetent und in ihrer Umgebung. Interessante Elternkurse und Themenabende warten auf die Eltern. Fragen werden beantwortet und der Austausch mit anderen Familien ermöglicht. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist ein freiwilliges und kostenfreies Angebot für Schwangere und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren.

Das Netzwerk Gesunde Kinder steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Britta Ernst und wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Die 21 Regionalnetzwerke mit ihren 41 Standorten im ganzen Land Brandenburg befinden sich in der Trägerschaft von Kliniken, freien Trägern oder der Stadt- bzw. Kreisverwaltung. Träger der Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Gesunde Kinder ist Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Kontakt:
Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. | Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Gesunde Kinder
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wiebke Wolters
Tel:  0331/88762018
Fax: 0331/88762069
E-Mail: wolters@gesundheitbb.de


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