„Frühe Hilfen"-Vereinbarung unterzeichnet – jeder Euro für präventiven Kinderschutz ist gut investiert

Schwangere und Familien mit kleinen Kindern können in Brandenburg auch künftig auf „Frühe Hilfen" bauen: Der Bund stellt den Ländern und Kommunen für den Ausbau der Netzwerke „Frühe Hilfen" auch künftig insgesamt 51 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Brandenburg bekommt rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Damit ist die weitere Finanzierung der bestehenden Strukturen für Familien mit kleinen Kindern in belasteten Lebenssituationen sichergestellt. Jugendminister Günter Baaske hat jetzt eine Vereinbarung „Fonds Frühe Hilfen“ mit dem Bund unterzeichnet.

„Frühe Hilfen" sind regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der Null- bis Dreijährigen. Die Frühen Hilfen zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.

Minister Baaske: „Jeder Euro für den präventiven Kinderschutz ist gut investiertes Geld. Ich wünsche mir, dass Eltern mit Kleinstkindern, deren Lebenslagen besonders belastet sind, von Anfang an einen guten Zugang zu den ‚Frühen Hilfen‘ erhalten und sie zum Wohl ihres Kindes nutzen.“

Seit 2012 sind vielerorts regionale Netzwerke „Frühe Hilfen" entstanden, dank der im Bundeskinderschutzgesetz geregelten „Bundesinitiative Frühe Hilfen“. Der Einsatz von Familienhebammen bzw. ihnen vergleichbaren Berufsgruppen soll als wichtiger Förderschwerpunkt der Bundesinitiative weiter intensiviert werden. Ehrenamtliche Tätigkeit im Kontext „Frühe Hilfen“ soll ausgeweitet und stabilisiert werden. Das Ziel: Kinder sollen im Land Brandenburg gesund und sicher aufwachsen. Bereits seit 2006 sind im Land Brandenburg die Netzwerke Gesunde Kinder etabliert.


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