Starker Sport – starke Kommunen: Cottbus ist „Sportlichste Stadt im Land Brandenburg 2020“

Cottbus ist Sieger im Wettbewerb um den Titel „Sportlichste Stadt im Land Brandenburg 2020“. Sportministerin Britta Ernst würdigte heute das erfolgreiche sportliche Engagement der Lausitz-Metropole auf einer festlichen Veranstaltung im Sportzentrum Cottbus und überreichte die Auszeichnung samt 5.000 Euro Preisgeld an Oberbürgermeister Holger Kelch. Der Landeswettbewerb fand 2020 zum 20. Mal statt.

Sportministerin Britta Ernst: „Dieser Wettbewerb will den Menschen ins Bewusstsein bringen, wie wichtig eine stabile, lebendige Partnerschaft von Sport und Kommune für die Lebensqualität ist. Cottbus bestätigt dies in eindrucksvoller Weise und kann sich nach 2016 erneut mit dieser Auszeichnung schmücken. Man spürt es vielerorts: Sport wird in Cottbus ganz großgeschrieben, verbindet die Generationen miteinander, hat eine breite Basis gefunden und funktioniert. Die vielfältigen Aktivitäten der Vereine wie auch die entgeltfreie Nutzung städtischer Sportstätten für den Kinder-, Jugend- und Behindertensport haben die Jury überzeugt. Cottbus ist ein würdiger Sieger – herzlichen Glückwunsch zur ‚Sportlichsten Stadt Brandenburgs‘ des Jahres 2020!“

In den zurückliegenden Jahren ist die Zahl der Aktiven im Cottbuser Breiten- und Vereinssport deutlich gewachsen. Heute zählen die 134 im Landessportbund organisierten Cottbuser Vereine mehr als 24.000 Mitglieder. Damit betätigt sich gut ein Viertel der fast 100.000 Cottbuserinnen und Cottbuser regelmäßig sportlich – der höchste Organisationsgrad im Land Brandenburg. Die Vereine bieten umfangreiche, vielseitige sportliche Angebote, hier kann sich jeder ausprobieren und für jede ist etwas dabei. Vor allem die Aktivitäten im Kinder- und Jugendsport der Vereine haben einen deutlichen Mitgliederzuwachs bewirkt.  

Mit dem Cottbuser Ostsee, dem nach seiner Flutung größten künstlichen Binnensee Deutschlands, wird Cottbus ab 2024 über eine großartige Kultur-, Sport- und Freizeitlandschaft verfügen. Sie bietet schon jetzt Raum für viele sportliche Events:  Laufen, Fitnessparcours, Radwandern, Beachvolleyball oder BMX Mountainbike. Geplant sind auch Großveranstaltungen, wie die überregionalen „OstSEE Sportspiele“ mit 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Ein weiteres Cottbuser Anliegen: Die Anerkennung des Ehrenamts als eine tragende Säule des Sports. Jährlich werden verdiente Ehrenamtliche in Veranstaltungen der Stadt ausgezeichnet, z. B. bei der Sportgala der Stadt Cottbus zusammen mit der Sparkasse Spree-Neiße und der Deutsch Olympischen Gesellschaft. Gleichermaßen werden Vorstandsmitglieder, Trainerinnen und Trainer sowie „gute Seelen eines Vereins“ gewürdigt.

Um den Titel „Sportlichste Stadt Brandenburgs" hatten sich im 20. Jubiläumsjahr des Wettbewerbs in der Kategorie über 10.000 Einwohner fünf Städte und Gemeinden beworben. Nach Cottbus auf Platz 1, belegen Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) und Prenzlau (Uckermark) die Plätze 2 und 3. Die Sieger können sich über eine Prämie von 5.000, 3.000 bzw. 2.000 Euro freuen.

Hintergrund:
Mit dem Auszeichnungswettbewerb „Sportlichste Stadt/Sportlichste Gemeinde im Land Brandenburg“ wollen das Sportministerium (MBJS) und der Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) eine zukunftsfähige Partnerschaft zwischen Sport und Kommune unterstützen und den Stellenwert des Sports stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. Der Kern des Sports liegt in den Städten und Gemeinden; die Kommunen sind wichtige Förderer des Vereinssports: „Starker Sport – starke Kommunen“:

Um den Titel bewerben können sich alle Brandenburger Kommunen unter 10.000 Einwohner (Kategorie 1) bzw. über 10.000 Einwohner (Kategorie 2). Der Wettbewerb wird im jährlichen Wechsel ausgeschrieben. Eine Besonderheit im Jubiläumsjahr 2020 war, dass die Kategorien gemeinsam ausgeschrieben wurden. Auszeichnungskriterien sind u.a. die Mitgliederzahlen in den Sportvereinen vor Ort, die Vielfalt der sportlichen Angebote, bürgerfreundliche Nutzungsmöglichkeiten der Sportstätten, die Entwicklung von Sportstätten und ihrer Konzeption sowie der Stellenwert des Sports in der Kommune.


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