Beschleunigter Ausbau von Ganztagsangeboten für Grundschulen – Kabinett stimmt Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung zu

Grünes Licht für den beschleunigten Ausbau von Angeboten der ganztägigen Bildung und Betreuung für Grundschulkinder: Das Kabinett stimmte heute in Potsdam der Bund-Länder-Vereinbarung zu, die Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst unterzeichnen wird.

Im Rahmen des laufenden Konjunkturprogramms stellt der Bund den Ländern zum Ausbau von Angeboten der ganztägigen Bildung und Betreuung insgesamt 750 Millionen Euro zur Verfügung. Hierfür wurde die Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern abgestimmt, die unter anderem festlegt, welche Maßnahmen gefördert werden können. Sie sollen bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Sie tritt in Kraft, nachdem die Länder und der Bund unterzeichnet haben.

Ernst: „Wir werden die Mittel von rund 22,6 Millionen Euro, die Brandenburg bekommen wird, für die Schaffung neuer Ganztagsbetreuungsplätze und die qualitative Verbesserung der bestehenden Angebote einsetzen. Der Bund hat die Förderkriterien sehr weit gefasst, was sehr zu begrüßen ist. Sie reichen von der Förderung von Planungs- und Baumaßnahmen bis hin zu Verbesserung der sächlichen Ausstattung von Schulen und Horten. Dies bietet die Chance, dass trotz der sehr kurzen Umsetzungsfrist gute Projekte gefördert werden, die die ganztägige Bildung und Betreuung in Brandenburg nachhaltig verbessern.“

Die Förderrichtlinie zur Umsetzung wird zügig mit den beteiligten Verbänden abgestimmt und anschließend bekannt gegeben. Um den Verwaltungsaufwand zu minimieren und eine gerechte Verteilung im Land Brandenburg zu ermöglichen, soll eine Unter- und eine Obergrenze für die zu fördernden Maßnahmen vorgesehen werden. Die Förderung sollen Schul- und Hortträger in öffentlicher und freier Trägerschaft erhalten können.


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