Neue Bobanschubstrecke in Potsdam eingeweiht

Am Olympiastützpunkt Brandenburg – Standort Potsdam – ist am Vormittag  eine neue Trainingsstrecke für den Bobanschub eingeweiht worden.  Die neu errichtete Trainingsstrecke dient dem weiteren Ausbau Standortes Potsdam als Trainings- und Sichtungsstützpunkt im Bobsport.  

Sportministerin Britta Ernst anlässlich der Eröffnung: „Die neue Anschubbahn und der ebenfalls neu errichtete Sprinthang werden zweifelsohne zum weiteren Leistungsaufbau von Spitzenathletinnen und Spitzenathleten im Bobsport-Kader beitragen. Das nährt die Medaillenhoffnungen zu Winterspielen Februar 2022 in Peking. Ich wünsche den Bobsportlerinnen und Bobsportlern ein erfolgreiches Training und viel Spaß auf der neuen Anschubstrecke!“ 

Die Anschubstrecke ist 61 Meter lang (zwei und acht Prozent Gefälle), der Bremsberg misst 23 Meter (22 Prozent Gegengefälle). Zudem gibt es eine Garage für die Bobs samt Ausstattung für die Trainingsbobs, eine Anlage für die Zeitmessung, eine Anzeigetafel und einen überdachten Startbereich. Der neue Sprinthang ist 90 Meter lang. Diese moderne Ausstattung ermöglicht ein fachgerechtes Training im Bobsport.    

Die neue Bobanschubstrecke wird hauptsächlich von Bundeskadern genutzt und hat insgesamt 643.000 Euro gekostet. Die Finanzierung kommt gemeinsam vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (385.800 Euro), dem Sportministerium des Landes Brandenburg (192.900 Euro) sowie der Stadt Potsdam (64.300). 

Das Sportministerium (MBJS) fördert den Bobsport in Potsdam seit vielen Jahren, beispielsweise durch die finanzielle Unterstützung einer Trainerstelle, die Ausbildung von Piloten und Anschiebern sowie nunmehr die Mitfinanzierung der neuen Anlage.


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